Weinberge, -häuser und -keller der Champagne  gehören seit dem 5. Juli 2015 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Dieses beinhaltet die „Avenue de Champagne“ in Epernay mit überirischen (Châteaux) und unterirdischen Sehenswürdigkeiten (Champagnerkeller), sowie die Abtei von Hautvillers wo der Benediktinermönch Dom Perignon die Hauptrolle für die Entwicklung des Champagners spielte.

Die Champagne liegt an der Nordgrenze des Weinbaus (48°-49,5° nördlicher Breite). Semi-kontinentales Klima mit ozeanischen Einflüssen, moderate Niederschlagsmengen, 1.650 Sonnenstunden – hiervon 25% im Juli und August - das sind die Voraussetzungen für langsam reifende Trauben, die viel Frische und Finesse mitbringen. Im Herzen des Anbaugebiets, von den Montagne de Reims bis Côte des Blancs, finden wir Feuchtigkeit speichernde Böden aus Belemnit-Kreide. Hier gedeiht

  • Chardonnay am besten (28% der Anbaufläche) und
  • Pinot-Noir (39%).Im Süden in der Côte des Bar sind es Kalk-Lehm-Böden ähnlich wie in Chablis. Im Marnetal gedeiht
  • Pinot-Meunier (33%) auf den Lehmböden am besten.

Das in 20 natürliche Regionen eingeteilte Gebiet verfügt über recht homogene Terroirs. Die besten Lagen sind in den Regionen:

  • Verzenay und
  • Bouzy-Ambonnay im östlichen bzw. südlichen Teil der
  • Montagne de Reims,
  • Avize und
  • Oger (Côte des Blancs) und das
  • Grande Vallée de la Marne um AY.
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