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Clos la Coutale

Die Weinberge von Clos La Coutale, nahe der Stadt Cahors in Okzitanien, gehen bis in die Römerzeit zurück. Im Mittelalter zur Zeit der Hochzeit von Aliénor von Aquitanien mit Henry II (zukünftiger König von England) trugen die Weine den Namen Vin Noir und wurden von Bordeaux aus nach England verschifft.

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In Frankreich erlangte der Wein durch die Pilger, die Richtung Santiago de Compostella auf dem Jakobsweg unterwegs waren, einen guten Ruf. 1325 erwählte Papst Jean XXII. den Wein von Clos la Coutale zu seinem Tischwein, ebenso wie Francois I. (König von Frankreich). Auch nach Deutschland, Holland und Russland wurde er exportiert.
Bis die Reblausplage 1877 alles vernichtete setzte sich dieser Erfolg fort. In kleinem Umfang ging es weiter. Die erste Bronzemedaille erhielt der Wein 1895. Nach den Frostperioden 1956 wurden die Weinberge komplett mit den Rebsorten der Region: Malbec (hier auch Auxerrois genannt), Tannat und Côt N neu bestockt.

Das vom Fluss Lot angeschwemmte Land und das hier herrschend Mikroklima sind die perfekten Vorrausetzungen für die Reben. Die kraftvollen und dunklen Weine mit ihren weichen und samtigen Tanninen verfügen über ein gutes Reifepotential und brauchen sich auch vor so manchem bekannten Bordeaux nicht zu verstecken. Heute hat man die Weine dieser Gegend wieder neu entdeckt.

 Clos La Coutale gehört schon lange zum Besitz der Familie Bernède. Valmie Bernède zählt zu den Pionieren, die die Wiederherstellung der Weinberge im Cahors durchgesetzt haben. Er sorgte dafür, dass die Produktion gesteigert und verbessert wurde. Von nun an wurden die Trauben selbst verarbeitet, gefüllt und verkauft. Unter ihm erhielt das Gebiet 1971 die Bezeichnung AOC. Seit 1985 setzt sein Sohn Philippe erfolgreich die Arbeit fort.