Rueda Wein

Die Geschichte des Weinbaus reicht in der Region Rueda bis ins 15. Jahrhundert zurück. Das Anbaugebiet Rueda in Spanien umfasst die Provinzen Valladolid, Segovia und Avila mit dem Städtchen Rueda im Mittelpunkt. Seit 1980 dürfen die Weine die Bezeichnung D.O. tragen.

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Die Landschaft wird durch das wellige Bodenrelief der kastilischen Hochebene (700-800m Höhe) geprägt. Die Böden der D.O. Rueda sind im Norden steinig und karg und teils mit Kieseln bedeckt. Im Süden findet man Granitböden, die mit einer Sandschicht bedeckt sind. Der Fluss Duero durchfließt die Region im Norden. Kontinentales Klima mit kalten Wintern und heißen Sommern bieten nicht nur der Hauptrebsorte Verdejo gute Wachstumsbedingungen. Die Weine haben den typisch fruchtigen Stil mit frischen Noten von Zitrusfrüchten und exotischen Früchten. Etwas Anis und zarte Kräuternoten prägen das Geschmacksbild der Weißweine. 95% der Fläche sind mit weißen Rebsorten bestockt, wobei die Reben teilweise sehr alt (mehr als 100 Jahre) und noch wurzelecht sind, da sie den Befall durch die Reblaus fast schadlos überstanden haben. Aus Verdejo- und Viurareben entstehen die bekanntesten Weißweine des Gebietes Kastilien y Leon wozu auch Rueda gehört. Kleine Flächen sind mit Palomio und Sauvignon Blanc (aus Frankreich nach der Reblausplage eingeführt) bepflanzt.

Die Weißweine aus Rueda mit ihrem guten Preis-Leistungsverhältnis erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Nicht nur im Sommer sind sie als Grillwein, auf der Terrasse und als Begleiter zu hellem Fleisch, Fisch, Salaten oder Gemüsegerichten beliebt. Verdejo ist spanische Lebensart im Glas. Nicht umsonst gilt er als Star unter den Weißweinen Spaniens.