Venetien Weinbauregion Venetien a class=iegt im Nordosten Italiens und grenzt im Osten an Friaul-Julisch-Venetien, im Westen an Südtirol und die Lombardei, im Süden an die Emilia-Romagna und im Norden an Österreich an. Schon die Etrusker wussten die üppige Weinlandschaft zu schätzen. Die Römer setzen deren Arbeit fort. Im 15.Jahhundert, als die Galeeren Venedigs das Mittelmeer beherrschten, erlebte der Weinbau Venetiens seine Blütezeit.

Mit ca. 80.000ha Rebfläche ist Venetien die drittgrößte italienische Weinbauregion. Die Region ist in 10 IGT- Bereiche unterteilt: Alto Livcenza, Colli Trevignani, Conselvano, Delle Venezie, Marca Trevignana, Vallagarina, Veneto, Veneto Orientale, Verona und Vigneti delle Dolomiti. Die wichtigsten Weißweinrebsorten sind:

Garganega, Trebbiano, Pinot Bianco, Verduzzo, Tocai und Durella.

Führende Rotweinreben sind: Corvinone, Corvina Veronese, Molinara und Rondinella. Die bekanntesten venetischen Weine sind die Rotweine Bardolino und Valpolicella aus dem Bereich Gardasee.

Auch der beliebte Prosecco – Rebsorte Clera -  stammt aus Venetien.

Boden

Die Böden sind sehr unterschiedlich, da die Weinberge in verschiedenen Regionen liegen:

in den Ebenen an der Adriaküste, am Fluss Po und in den Bergen am Gardasee.

Klima

Im Norden schützen die Ausläufer der Alpen vor rauem Wetter. Im hügeligen Hinterland herrscht kühleres Klima – hier werden hauptsächlich Weißweine produziert. An der wärmeren Küste entstehen eher Rotweine.

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