Château Penin

Ein Winzer – 2 Weingüter – eine Leidenschaft!


Da war ein Traum … und im Jahr 2011 ergriff Patrick Carteyron, bereits Winzer auf Château Penin in Génissac die Gelegenheit beim Schopfe und erfüllte sich den Traum von einem 2,5 ha großen Weinberg in der Appelation Saint-Emilion Grand Cru.
Merlot (80%) die klassische Rebsorte in Saint Emilion und Cabernet-Franc (20%) nennt er nun sein Eigen und erzeugt mit großer Sorgfalt und Leidenschaft dort einen der harmonischsten Saint Emilion Grand Cru.

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La Fleur Penin nannte er das Château und es ist von der Art und Zusammensetzung der Rebsorten vergleichbar der 1er Grand Cru Classe’s wie Pavie. Beim Öffnen der Flasche, versteht Nase und Gaumen welch ein Kleinod sich Patrick zulegen konnte.


Château Penin hingegen liegt nur einen Katzensprung von Saint Emilion entfernt – Luftlinie ca. 8,5 km aber der Fluss Dore (Dordogne) muss überquert werden. Zwischen den beiden Flüssen Dore und Garonne wird die Weinbauregion als „Entre deux Mers“ bezeichnet. Viele sanfte Hügel und Terrassen schaffen hier einen perfekten Spielplatz für das Wachstum und die Entwicklung der Reben.
Auf Chateau Penin werden heute 50 Hektar bewirtschaftet wo Patrick (so dürfen wir ihn nennen und er spricht gut deutsch) und sein Team die erlaubten Rebsorten (Merlot, Cabernet Franc, Cabernet Sauvignon, Sémillon, Sauvignon Blanc, Sauvignon Gris) anbauen, um die Bandbreite von unterschiedlichen Weinen zu produzieren die für Bordeaux unverkennbar sind.


Beide Chateaus - Penin und La Fleur Penin - werden naturnah bewirtschaftet. Hier stehen vor allem der Respekt vor Boden, Wasser, Luft und die Erhaltung der Biodiversität bei Tieren und Pflanzen im Fokus der weinbaulichen Tätigkeiten.
Dabei sind ihm besonders diese Punkte wichtig:

  • Den Boden lebendig halten.
  • Optimieren der Anbauvarianten, um naturnah bewirtschaften zu können.
  • Weniger, dafür aber gesunde Trauben und dadurch
  • Maximieren des Reifegrades für weichere Tannine.

Patrick Carteyron ist ein ausgebildeter Önologe. Seine Zielsetzung ist relativ unspektakulär und doch trifft sie den Kern für sein Handeln. „Den ursprünglichen Geschmack“ der Weine in ihrer Eleganz und Finesse zu erzeugen ist sein Credo. Ist es nicht das, was wir gerne trinken möchten?
Schon früh bereiste er die Welt, um seine Cuvées vorzustellen aber auch um von anderen zulernen.
Besonders die Momente der Geselligkeit, in den Menschen an den unterschiedlichsten Orten auf der Welt, seine Weine genießen, lassen ihn träumen und treiben ihn an.


"Die Terroirs verstehen, was aus ihnen hervorkommt zu verfeinern, eine persönliche einzigartige Geschmackssignatur geben, um im gegenwärtigen Moment zu leben. "