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2016er Mâcon-Villages

Cépage Chardonnay de Bourgogne
  • Médaille de Bronze - Le Concours des Grands Vins de France, Mâcon
Die Weine der empfindlichen Chardonnay-Rebe aus den guten Weinlagen von Mâcon und dem benachbarten Saint-Véran erweisen sich mit ihrer samtigen Fülle und den einmalig ausgewogenen Aromen als die Gewinner dieses Jahrgangs. Wir können uns heute an kraftvollen, feinaromatischen Weinen von seltener Schönheit erfreuen. Dieser Wein hat auch uns begeistert, eine Empfehlung, der Sie folgen sollten!

Burgund ist für viele Weinkenner ungeheuer attraktiv. Schon die Römer wussten die Weine aus der an der Saône liegenden Stadt Mâcon zu schätzen. In einem 15 Kilometer langen Streifen erstrecken sich heute die kostbaren Rebflächen, die Zisterziensermönche schon im 11. und 12. Jahrhundert anlegten. Berühmt wurde diese aus 44 Gemeinden bestehende Appellation 1660, als Ludwig XIV. den Wein des Winzers Claude Brosse probierte, ihn fantastisch fand und den Hof fortan damit beliefern ließ.
Im Weinbaugebiet Mâcon Villages werden heute ausschließlich Weißweine gekeltert.
Ein saftiger Tropfen mit feinen Aromen von Aprikose, Williamsbirne und dezenter Zitrusfrucht – unterstützt von dezenten Röstaromen und einem Hauch Vanille.«
  • Médaille de Bronze - Le Concours des Grands Vins de France, Mâcon
0,75 l
10,35 €
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3 Werktage

Artikelnummer: 1176

Steckbrief
  • 2016

  • Cave d'AzeF-69840 Julienas

  • weiß

  • Chardonnay

  • Frankreich

  • Bourgogne

  • 2021

  • trocken

  • >= 12,5

  • Kork

  • Appellation Contrôlée

  • enthält Sulfite

Region Bourgogne

Das südöstlich von Paris liegende Burgund zählt zu den bekanntesten französischen Weinregionen. Über eine Länge von 250 Kilometern von Nord nach Süd teilt es sich in fünf große Anbaugebiete, die jede für sich genommen eine Vielzahl von Winzern, unterschiedliche Böden und Klimata beherbergen: Von Norden her kommend gelangt man zunächst nach Chablis und ins Grand Auxerrois. Hier liegen die Weinberge in Nähe der berühmten Städte und historischen Ortschaften Auxerre, Vézelay, Chablis und Tonnerre. Ganz im Osten liegt Châtillon-sur-Seine, Heimat des Crémant de Bourgogne. Weiter in südliche Richtung erreicht man hinter Dijon die Weinberge der Côte de Nuits, die sich an die sanften Hügel anschmiegen. Dahinter lassen sich die Weinberge der Hautes-Côtes de Nuits, zwischen Wald und Getreidefeldern liegend, entdecken. Als nächstes folgen die Côte de Beaune und Hautes-Côtes de Beaune, dann die Côte Chalonnaise sowie Couchois und zu guter Letzt das Mâconnais. Über die Weinstraße lassen sich sämtliche Weinregionen des Burgund ideal erkunden. Zahlreiche Winzer bieten Gästezimmer an. Wer sein Weinwissen erweitern möchte, der findet an der Ecole des Vins de Bourgogne in Beaune die passenden Seminare.

 

Die Bourgogne-Winzer und ihre Weine
Rund 4.000 Weinbaubetriebe bauen auf den 27.966 Hektar Weine an. Von diesen füllen rund 1.300 die Weine selbst ab. Darüber hinaus gibt es 250 Weinhandelshäuser (maisons de négoce) und 23 Winzergenossenschaften. Die Besonderheit in der Bourgogne: Historisch bedingt sind die Parzellen sehr klein. Ein Winzer hat meist mehrere kleine Parzellen in unterschiedliche Lagen. Deshalb sind die Weinhandelshäuser (négociants) im Burgund von immenser Bedeutung. Diese sind im 18. Jahrhundert entstanden und haben seither die Vermarktung der Weine in Frankreich sowie im Ausland zur Aufgabe und verleihen ihren Weinen eine eigenständige Persönlichkeit.

 

Trotz seiner insgesamt kleinen Anbaufläche zählt das Burgund 100 Appellationen (AOC), verteilt auf vier Qualitätsebenen: 23 Appellations Régionales, 44 Appellations Villages (und Premiers Crus) sowie 33 Grands Crus. Im Burgund spielt das Terroir seit jeher eine entscheidende Rolle. Das Konzept dazu wurde bereits im Mittelalter von den Winzern gemeinsam mit Mönchen entwickelt. Charakteristisch für das Burgund ist die Vielzahl unterschiedlicher Böden und Mikroklimata in den einzelnen Weinbergen, aber auch in einzelnen Parzellen. Parzellen mit gleichen Bedingungen werden im Burgund „Climats“ genannt. Von ihnen gibt es Tausende. La Romanée ist die kleinste Appellation der Welt mit nur 0,8 Hektar Größe. Bekannt ist das Burgund auch für die so genannten „Clos“ – das sind von Steinmauern eingegrenzte Parzellen.

 

Im Burgund werden zu 60 Prozent Weißweine, zu 32 Prozent Rotweine (davon ein Prozent Rosés) und zu 8 Prozent Crémant de Bourgogne hergestellt. Zwei Rebsorten spielen die Hauptrolle: für die Weißweine Chardonnay (46 % der Bestockung), für die Rotweine Pinot noir (36 %). Zudem wird für Weißweine Aligoté verwendet, für Rotweine kommt auch Gamay zum Einsatz. Die Bourgogne ist die Wiege des Chardonnay – eine Rebsorte die heute weltweit angebaut wird. Doch nur in ihrer Heimat bringt sie so herausragende Weine hervor. Mit ihrer Samtigkeit, Trockenheit, Geschmeidigkeit und Komplexität verleiht Chardonnay den trockenen Weißweinen ihre Einzigartigkeit und die typischen nussigen und buttrigen Aromen sowie Noten weißer Blüten wie Linde oder Akazie. Aus Pinot Noir entstehen Rotweinen mit Aromen roter Beeren, leichten Tanninen und einer angenehmen Säure.

 

Kulinarisches Burgund
Die Vielseitigkeit der Weinregion spiegelt sich auch in ihrer Küche wieder. Ob Œufs en meurette, Schnecken in Kräuterbutter (Escargots a la bourguignonne), Schinkenspezialitäten aus dem Morvan, oder beispielsweise die Innereienwurst Andouillette de Chablis – die typischen Vorspeisen der Region sind zahlreich und harmonieren sehr gut zu den lokalen Weinen. Bei den Hauptspeisen sind Boeuf bourguignon, Coq au vin oder Poulet à la crème die bekanntesten Vertreter. Berühmt ist das Burgund insbesondere für seine Käsevielfalt. 27 Sorten stammen aus der Region, wie beispielsweise die Kuhmilchkäse Epoisses, Ami du Chambertin, Brillat Savarin und Soumaintrain oder der Ziegenkäse Crottin de Chavignol.

 

Klima & Böden
Die Weinreben im Burgund profitieren von einer besonders günstigen klimatischen Lage. Das halbkontinentale Klima bringt lange und kalte Winter mit sich, die der Ruhezeit der Reben zugutekommt, der Frühling ist in der Regel mild und relativ niederschlagsreich (begünstigt die Entwicklung der Rebstöcke) und die Sommer sind meist sehr heiß, trocken und sonnig – und somit ideal für eine gute Reifung der Trauben.

 

Auch wenn die Böden teils sehr unterschiedlich sind, so sind die geologischen Bedingungen im Burgund dennoch grundsätzlich einheitlich: Sedimentböden aus Lehm, Mergel und Kalk aus der Jura-Zeit auf noch älteren Gesteinsschichten aus Granit, Lava, Gneiss und Schiefer. Die burgundischen Rebsorten haben auf diesen speziellen Kalk- Lehmböden ihre Heimat gefunden.

 

Pinot noir gedeiht besonders auf Mergelböden mit hohem Kalkanteil und kann je nach Ausrichtung der Parzelle und nach Kalkanteil eher leichte, elegante Rotweine oder kräftige, komplexe Weine hervorbringen.
Chardonnay bevorzugt Kalk-Mergelböden mit hohem Kalkanteil. Hier entwickeln sich seine Eleganz und die Aromenfinesse am besten.

 

 

 

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