Champagner & Sekt / Prosecco

Mit Stolz präsentieren wir Ihnen unsere Auswahl erstklassiger Champagner & Sekt / Proseccos aus Frankreich & Deutschland. Alle Weine wurden von uns persönlich verkostet und bewertet. Bei der Auswahl unserer Weine legen wir großen Wert auf das allerwichtigste - den Geschmack. Nur ein Wein der Besonders schmeckt bleibt in Erinnerung. Vertrauen auch Sie auf unseren guten Geschmack und lassen sich einen Wein von uns empfehlen.

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Unser Champagner & Sekt / Prosecco Ratgeber

Was sind Champagner & Sekt / Prosecco?

Für viele sind Champagner, Sekt oder Prosecco schlichtweg ein und dasselbe Getränk. Dennoch gibt es deutliche Unterschiede, sowohl beim Geschmack wie auch bei der Herstellung der Getränke.

Wo sind die Unterschiede zwischen Champagner, Sekt und Prosecco?

Der größte Unterschied zwischen diesen Getränken ist der Gehalt an Kohlenstoffdioxid. Sicherlich handelt es sich bei allen drei um weinhaltige Getränke mit einem gewissen Anteil an Kohlenstoffdioxid. Kohlenstoffdioxid bildet bei 20 Grad Celsius einen Überdruck von 3 Bar. Sekt wird nach dem Flaschengärverfahren (Méthode Champenoise oder Méthode Classique) sowie dem Tankgärverfahren hergestellt. Letzteres wird oft auch als Charmat-Verfahren bezeichnet und meistens angewandt. Grund hierfür ist, dass dieses Verfahren nicht nur schneller, sondern auch kostengünstiger und weniger aufwändig als die Flaschengärung ist. Sekt weist einen Überdruck von 3,5 Bar auf.Champagner kommt aus dem französischen Weinbaugebiet Champagne, welchen das Getränk auch seinen Namen zu verdanken hat. In Frankreich gibt es für die Herstellung von Champagner sehr strenge Regeln. Ein Champagner darf sich nur Schaumwein nennen, wenn die verwendeten Weine aus der Champagne kommen und nach bestimmten Regeln hergestellt wurden. Champagner hat in der Regel einen Überdruck von 6 Bar. Prosecco ist eine Art Schaumwein, der aus der italienischen Provinz Treviso stammt. Hergestellt wird Prosecco aus der Prosecco-Traube. Bei Prosecco handelt es sich um eine geschützte Sorten- bzw. Ursprungsbezeichnung. Erhältlich ist der Prosecco Frizzante mit weniger Kohlensäure und der Prosecco Spumante mit deutlich mehr Kohlensäure.

Woher kommt die Kohlensäure in Champagner, Sekt und Prosecco?

Praktisch gibt es hier keinen Unterschied. Im ersten Schritt werden Trauben zu Wein vergoren. Erst dann folgen drei unterschiedliche Verfahren, um aus dem Wein das perlende Getränk herzustellen.

1. Imprägnierverfahren
Bei diesem Verfahren wird das Kohlendioxid im Wein gelöst, was unter Druck und ständiger Kühlung geschieht. Danach wird der Wein unter Druck in Flaschen gefüllt. Das Ergebnis ist ein Schaumwein mit zugesetzter Kohlensäure.

2. Méthode rurale oder Asti-Methode
Bei diesem Verfahren wird dem Most kurz vor dem Ende der alkoholischen Gärung die Hefe entzogen. Damit die Süße erhalten bleibt, wird das Getränk bei niedrigen Temperaturen gelagert. Anschließend wird die Gärung des sogenannten Jungweins fortgesetzt, damit ein maximaler Druck erzielt werden kann. Nun kann die Hefe entfernt werden.

3. Méthode champenoise, Tankgärverfahren
Bei diesem Verfahren wird dem Jungwein nicht die Hefe entzogen, sondern neben Zucker extra zugesetzt. Unter Luftabschluss wird das Getränk nun vergoren, sodass Kohlenstoffdioxid entsteht, das im Getränk verbleibt.

Weshalb ist Champagner teurer als Sekt?

Dies liegt in erster Linie an der Herstellung, denn das Herstellen von Champagner ist deutlich aufwändiger und wird oft per Hand erledigt. Sekt wird in aller Regel maschinell hergestellt.

Wo liegen bei Champagner die Unterschiede zwischen trocken und Brut?

Möchte man Champagner kaufen, bemerkt man sehr schnell, dass es deutlich mehr als den Champagner Brut oder trocken gibt.

  • Bei Brut hat der Champagner einen Zuckergehalt von bis zu 15 Gramm pro Liter.
  • Ein Champagner mit einem Zuckergehalt von bis zu 3 Gramm je Liter wird als Brut Nature bezeichnet.
  • Weist der Champagner einen Zuckergehalt von bis zu 6 Gramm je Liter auf, dann spricht man von extra Brut.
  • Extra trocken oder Tres sec ist ein Champagner mit einem Zuckergehalt von bis zu 20 Gramm je Liter.
  • Ein Champagner Trocken hat einen Zuckergehalt von bis zu 35 Gramm je Liter.
  • Ein Champagner Demi Sec weist einen Zuckergehalt von bis zu 50 Gramm je Liter auf.
  • Der süßeste Champagner ist der Doux mit einem Zuckergehalt von über 50 Gramm je Liter.

Welche Rebsorten werden für Sekt verwendet?

Entscheidet man sich für einen Deutschen Sekt, dann werden zumeist Riesling-Tauben verwendet. Jedoch sind auch andere Trauben möglich.

Wie sollte Sekt gelagert werden?

Wenn möglich sollte man Sekt sofort nach dem Kauf trinken, denn er hat seine perfekte Reife bereits erreicht. Möchte man Sekt dennoch lagern, dann sollte man einige Punkte beachten. Die Flaschen müssen immer stehend gelagert werden. Sehr wichtig ist ein gekühlter Raum mit einer konstanten Temperatur. Sektflaschen sollten möglichst nicht dem Licht ausgesetzt sein, da dies die Alterung des Sektes massiv beeinflusst.

Wie lange ist Sekt oder Champagner haltbar?

Nach dem Degorgieren ist Sekt oder Champagner für mindestens zwei bis drei Jahre haltbar. Voraussetzung ist hierbei jedoch die Lagerung in einem Weinschrank oder in einem kühlen Kellerraum.

Wie bleibt Sekt oder Champagner nach dem Öffnen spritzig?

Nach dem Öffnen einer Flasche sollte man diesen mit einem speziellen Sektverschluss verschließen, im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb von 24 Stunden leeren. Der Löffel in der Flasche ist hierbei sinnlos, denn die Kohlensäure kann aus der Flasche entweichen und das Getränk schmeckt schal.

Wird man durch Sekt oder Champagner schneller betrunken als durch Wein?

Sekt oder Champagner machen in der Tat schneller betrunken als Wein. Grund ist hierfür die Kohlensäure, die die Magenschleimhaut anregt. Der Alkohol gelangt somit schneller ins Blut.

Wie lange dauert die Herstellung von Sekt?

Von der Lese der Taube bis zum trinkfertigen Sekt dauert es im Schnitt ein Jahr. Bei der Flaschengärung muss der Sekt für mindestens 9 Monate gären.

Weshalb haben Sekt- und Champagnerflaschen eine besondere Form?

Dies hat mit dem Innendruck in der Flasche zu tun. Ein Sekt- oder Champagnerflasche muss immerhin bis zu 6 Bar an Druck aushalten. Aus diesem Grund ist das Glas deutlich dicker und der Boden der Flasche nach innen gewölbt. All dies bringt deutlich mehr Stabilität.

Was hat es mit dem Draht über dem Korken auf sich?

In Fachkreisen wird der Draht oder das Körbchen aus Draht auch Agraffe genannt. Durch den Draht wird der Korken gesichert, denn dieser könnte sonst aufgrund des Druckes einfach aus der Flasche herausschießen.

Wie kalt sollte man Sekt oder Champagner trinken?

Bei einem weißen Sekt oder Champagner liegt die optimale Trinktemperatur bei 5 bis 7 Grad. Bei einem Rosé sollte das Getränk eine Temperatur von 6 bis 8 Grad haben. Ein roter Sekt schmeckt am besten bei 9 bis 11 Grad.

Wieso knallen die Korken beim Öffnen von Sekt oder Champagner?

Öffnet man eine Sekt- oder Champagnerflasche, dann hat der Korken eine Durchschnittsgeschwindigkeit von bis zu 40 km/h. Ist das Getränk beim Öffnen zu warm, kann der Druck des Korkens sich leicht bis auf 100 km/h erhöhen.