Bodegas Alceno

Seit 1870 befinden sich Weingut und Weinkeller der Bodegas Alceno im Familienbesitz. Mitte des 19. Jahrhunderts wurden die Weinberge Europas von der Reblausplage befallen und zerstört. Spanien, hiervon verschont, nutze die Gelegenheit und machte den spanischen Wein europaweit bekannt.

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Die hier heimische Rebsorte Monastrell hatte sich an das extreme Klima angepasst. Diese ist in Frankreich als Mourvèdre bekannt und wird oft in Cuvées verwendet. Nur in Spanien wird sie von jeher reinsortig ausgebaut.
Roque Martinez, Inhaber der Bodegas Alenco, gründete gemeinsam mit zwei Partnern das erste kommerzielle Weingut der Region Jumilla (Spanien). Anfang des 20. Jahrhunderts übernahm sein Sohn Pedro Luís Martinez, der als großes Winzertalent galt, die Leitung und produzierte nur Fasswein. Ihm folgte 1999 Juan Miguel García Benítez als Verantwortlicher in Weinberg und Keller.
In Fortsetzung der Familientradition setzte er sich konkrete Ziele hinsichtlich Qualität der Weine und Vermarktung. Umstellung hinsichtlich der Weinbergsarbeiten, sowie Investitionen in moderne Technik zur Unterstützung der Weinbereitung führten zur Qualitätssteigerungen, die den Namen Bodegas Alceno schnell international bekannt machten.
Die Vergärung der Weine erfolgt in traditionellen Beton-Fässern. Ein Trend, der immer mehr zunimmt. Danach lagern die Weine bis zum Zeitpunkt der perfekten Reife in Holzfässern aus französischem oder amerikanischem Eichenholz.
Ab dem Jahr 2000 wurden die Spitzen Weine nicht mehr nur als Fasswein vermarktet, sondern auf Flaschen gefüllt und unter dem Weingutsnamen Bodegas Alceno vermarktet. Die konsequente Arbeit in Keller und Weinberg führte zum Erfolg. Bodegas Alceno wurde bald national und international als Synonym für spanische Topweine bekannt.
Weinkritiker und Wettbewerbe zeichnen die Weine regelmäßig aus. - Robert Parker: „… it was one oft he most pleasant surprises in Jumilla. The wines have a modern, clean profile.“